Der Nationalpark des Cilento, der 20 km südlich von Salerno beginnt, ist Italiens zweitgrößter Park. Er wurde von der UNESCO in das Programm „Mensch und Biosphäre" aufgenommen und wie auch die Amalfi-Küste zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Der Cilento hat seine
außergewöhnliche Natur dadurch erhalten, da er auf Grund seiner vielen Berge schwer erreichbar ist. In diesem noch natürlichen Gebiet gibt es keine größeren Städte, die größte Ansiedlung hat nur ca. 8000 Einwohner, die meisten Dörfer im Cilento haben aber nicht mehr als 3000. Diese alte Landschaft bezaubert durch ihre Flora und Fauna, ihre Höhlen und durch ihre kleinen Strände und Buchten, die oft nur vom Schiff aus erreichbar sind.
Vor allem um Palinuro und Camerota herum gibt es sehenswerte Höhlen und Grotten. Im Inneren des Cilento gibt es hohe Berge, welche auch die „Dolomiten Süditaliens" genannt werden. Ein Traum und Muss, ist dieses Revier für jeden Segler; denn durch kurze Segelstrecken zwischen den Häfen (etwa 5-15 Seemeilen), erleben Sie gerade im Frühling und Sommer ein abwechslungsreiches Naturprogramm an der Küste von Cilento.
In vielen Häfen haben Sie die Möglichkeit, einen freien Liegeplatz an den öffentlichen Plätzen zu ergattern oder ganz ungestört an einer der geschützten Buchten zu ankern. Sie können viele kleine, mittelalterliche Fischerdörfer besuchen, welche im Sommer zu den beliebtesten Plätzen von Einheimischen und Besuchern werden. Die schönsten Orte, die auch immer einen Besuch wert sind, heißen San Marco di Castellebate, Acciaroli, Palinuro, Camerota, Scario und Sapri.
Auch wenn die Küste am offenen Meer liegt, kann sie als leichtes Segelrevier bezeichnet werden, da während der Saison, Mai bis Oktober, unruhige und raue See eher selten vorkommt. Durch die relativ kurzen Distanzen zwischen den Häfen wird Ihr Urlaub hier nicht nur zu einer erlebnisreichen Entdeckungstour bei vielen möglichen Landgängen, sondern auch zu einem entspannten Segeltrip.